Vier wichtige Tipps zur sicheren Ferienhausbuchung

Foto: Travellini.de
 

Foto: Travellini.de

Wollt ihr Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung machen? Dann solltet ihr euch rechtzeitig nach einer geeigneten Unterkunft umsehen, denn die Nachfrage ist stets groß. Bei der Buchung gilt es allerdings einiges zu beachten. Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat in Kooperation mit dem Verband Deutscher Ferienhaus Agenturen (VDFA) wichtige „Tipps zur sicheren Ferienhausbuchung“ zusammengestellt, damit böse Überraschungen ausbleiben.

1. Seriosität des Anbieters prüfen
Bevor ihr eine Unterkunft bucht, solltet ihr die Seriosität des Anbieters prüfen: Sind die Angaben zur Identität und dem Sitz einfach zu finden? Sind die AGB und ein Impressum mit vollständiger Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Steuernummer sowie Angabe zum Ort der Gewerbeanmeldung oder Handelsregistereintrag vorhanden? Wenn nicht, dann ist Vorsicht angesagt. Gleiches gilt für Telefonnummern mit der Vorwahl 0900. Diese sind teuer! Besser sind ortsgebundene oder kostenfreie Service-Nummern, die mit 0800 beginnen. Die Höhe der Verbindungsentgelte muss ausgewiesen sein.

2. Vorsicht bei pauschalen Zusatzkosten

Der DRV und VDFA warnen vor obligatorischen oder pauschalen Zusatzkosten zusätzlich zum Reise-/Mietpreis. 50 Euro pauschal pro Woche für Strom zu verlangen sei rechtswidrig. Die Zusatzkosten sind entweder im Gesamt-Mietpreis enthalten oder werden exakt nach Verbrauch vor Ort abgerechnet. Lediglich die Kurtaxe wird nach Anzahl der Personen berechnet.

3. Bezahlung nur gegen Sicherungsschein

Was die Anzahlung anbelangt, sind 25 bis 30 Prozent des Gesamtpreises üblich. Die Zahlung erfolgt aber erst, nachdem ihr den Original-Sicherungsschein (bei Veranstaltern) erhalten bzw. den Namen des Vertragspartners (bei Vermittlern) erfahren habt. Den Sicherungsschein bekommt ihr bei der Buchung bzw. mit der Buchungsbestätigung zugesandt. Dieser schützt euch vor Insolvenz-Folgen. In den AGB und im Internet muss auf diese Absicherung hingewiesen werden. Informationen zum Insolvenzversicherer eures Reiseveranstalters findet ihr hier tip.de/register/rvr.html.

4. Besonderheiten bei der Online-Buchung

Bei jeder angebotenen Ferienunterkunft sollten eine vollständige Adresse und alle Kontaktdaten des Anbieters, Vermieters oder der Agentur angegeben sein. Wenn nur eine E-Mail-Adresse und/oder eine Handy-Nummer vorhanden sind, solltet ihr nicht buchen.

Da für eine verbindliche Buchung die Angabe persönlicher Daten erforderlich ist, sollte es einen Hinweis gehen, dass eure Daten vertraulich behandelt werden. Im Browserfenster könnt ihr anhand der angezeigten Adresse (https://…) erkennen, dass eine Verschlüsselung und damit sichere Datenübertragung stattfindet. Das „s“ in der Browserzeile steht für das englische Wort „secure“ (sicher) und deutet auf eine SSL-Verschlüsselung hin. Gleiches gilt für die Bezahlung.

Die Buchung per E-Mail oder über das Internet muss laut Gesetz unverzüglich mit einer E-Mail bestätigt werden. Die Buchungsbestätigung selbst bekommt ihr etwas später schriftlich – per Post, per E-Mail oder per Fax.

Ferienhaus oder Hotel? Was bevorzugt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Tags:

,
 
1/52/53/54/55/5
13
 
 

    Hinterlasse einen Kommentar